Das große Ganze im Blick.
Verbindungen wollen geplant sein.

Die sprichwörtliche grüne Wiese stand früher oft am Beginn von Bauvorhaben. Heute ist sie ein Auslaufmodell. Bauland ist rar. „Also braucht es uns, die sich in den immer komplexeren Themenwelten und in den immer größeren Anforderungen, idealerweise in Brownfield-Entwicklungen, bestens auskennen", unterstreicht Martin Pollpeter. Dabei kommen die vielfältigen Verbindungen von Bockermann Fritze zum Vorschein.

Autorin: Stefanie Gomoll

Es ist ein bisschen wie beim Lego. Ein Baustein alleine bringt wenig. Doch je mehr Steine planvoll miteinander verbunden werden, desto anspruchsvollere Modelle lassen sich verwirklichen. Allerdings geht es bei Bockermann Fritze plan4buildING um deutlich mehr als das Aufeinandersetzen von Steinen. „Insbesondere die Investitionen in großflächige Gewerbe- und Logistikimmobilien sind kaum noch möglich, weil es kein Bauland gibt. Und genau da helfen wir: Wir entwickeln Bauland und haben keine Scheu, den komplexen Entwicklungs- und Planungsaufwand anzugehen“, so Martin Pollpeter. Doch die Standortsuche ist nur der erste Schritt. Um den gesamten Prozess bis zur Schlüsselübergabe zu planen und umzusetzen, braucht es jede Menge Expertise und eben Verbindungen. Verbindungen zwischen Menschen. Zwischen verschiedenen Disziplinen und Gewerken. Unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen, etwa von Gemeinden und Investierenden, Ökologie und Ökonomie. Aber es geht auch um ganz konkrete Verbindungen wie Verkehrswege und Kanalisation. „Unsere Stärke ist, dass wir unsere Kunden an jeder Stelle abholen können“, sagt Dipl.-Ing. Martin Pollpeter. „Wir haben ein ganzes Portfolio an Expertise“, so der Geschäftsführer. Schließlich bietet das BF Netzwerk mit BF IngenieurConsult, plan4buildING und DesignHaus den großen Vorteil, alle relevanten Kompetenzen in einer Unternehmensgruppe abdecken zu können. „Das ist unser
Alleinstellungsmerkmal“, unterstreichen Dipl.-Ing. Architekt und Prokurist Matthias Kruse. „Die Kunden wissen, dass sie uns zu vielen Themen ansprechen können und eine vernünftige Expertise bekommen“, bestätigt Dipl.-Ing. und Geschäftsführer Ralf Fritze. Unabhängig davon, ob es um einzelne Fachplanungen oder das große Ganze geht.

Doch gerade, weil von der Grundstückssuche über die Standortentwicklung, vom Projektmanagement bis zur Generalplanung sehr viele Beteiligte das „Feld zusammen bespielen“, wie es Matthias Kruse ausdrückt, ist eine verbindliche sogenannte integrale Planung umso wichtiger. „Und da jede Disziplin das Beste für sich will, ist es auch ein bisschen wie Flöhe hüten“, lacht der Architekt. „Es braucht einen ‚Dompteur‘ in dem Zirkus, damit es eine zielgerichtete Struktur gibt.“ Umso besser, dass Bockermann Fritze nicht nur viele gute Ideen hat, sondern sie auch zu verbinden weiß.

Menschen verbinden.

Zur BF Gruppe zählen über 250 Köpfe in 3 Unternehmungen. Sie alle haben Verbindungen zum Unternehmen selbst. Jede und jeder hat auf ganz eigenen Wegen zu Bockermann Fritze gefunden. Leonie Weinbrenner etwa über ein Praktikum. Sie entschied sich für ein Studium im Bereich der Stadtplanung. Nach ihrem Studium kehrte sie zu Bockermann Fritze zurück. Ihr Wissen ist ein wichtiger Baustein von vielen. „Mit der Stadtplanung stehe ich ziemlich am Anfang der Planungen; etwa, wenn es um die Entwicklung von Bebauungsplänen geht oder ein städtebaulicher Entwurf für ein Projektgebiet angefertigt wird. Im Entwurf wird ganzheitlich konzeptioniert und unter anderem geplant, wo Gebäude und Freiflächen platziert werden und wo Straßen verlaufen. Im Planungsverlauf kommen dabei unterschiedliche Disziplinen ins Spiel.“ Schließlich lässt sich kaum ein Projekt ausschließlich mit der Expertise eines einzelnen Fachbereichs umsetzen. Ob Projektmanagement oder Standortentwicklung, Erschließungsplanung, Architektur und Bauingenieurwesen oder Wasserwirtschaft und Umwelttechnik – überall sitzen Mitarbeitende, die ihren „Legostein“ zum Masterplan beitragen, ein Teil des Ganzen sind. Doch es braucht nicht nur die jeweiligen Sachverständigen und Fachleute, die sich mit den spezifischen Herausforderungen auskennen, sondern auch eine Generalplanung, die das Zusammenspiel dieser Prozesse kennt und koordiniert. Hinzu kommen die Verbindungen außerhalb des Unternehmens: zu Investierenden und Baufamilien, zu Gemeinden, Handwerksbetrieben und vielen mehr.

Interessen verbinden.

Ein Feld, das immer komplexer wird. Denn Gemeinden haben oft andere Pläne als Bauwillige, Logistikunternehmen andere als Naturschützende. Da kann allein die Suche nach geeignetem Bauland, ob für Wohnungsbau oder Gewerbe, zur Herausforderung werden. „Aus Sicht der Wirtschaft gibt es einen großen Bedarf an Fläche, aber eine geringe Verfügbarkeit“, so Martin Pollpeter. „Zurzeit werden in Deutschland 50 Hektar pro Tag versiegelt, aber man will auf 30 Hektar runterkommen.“ Dadurch haben sich Abläufe verändert. Boten Gemeinden früher oft selbst Flächen etwa für große Logistikunternehmen an, kommen aktuell die Investierenden auf die Gemeinden zu. „Der Planungsaufwand ist heute wahnsinnig hoch“, unterstreicht Ralf Fritze. „Es braucht viele Fachgutachten, von der Verkehrsuntersuchung bis zur Berücksichtigung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Deshalb scheuen sich viele Gemeinden, das Geld in die Hand zu nehmen und überlassen es den Investoren. Für uns ist das eine große Chance, denn je komplexer die Themen zusammenhängen, umso mehr sind wir gefragt. Wir gehen auf weiträumige Tuchfühlung. Wir untersuchen ganze Gebiete und Flächen nach Perspektiven, Interessen und weitsichtigen Ideen der Menschen vor Ort. Mit langfristigen Kontakten und unserem immer stärker werdenden Netzwerk finden wir die richtigen Fragen und die richtigen Antworten.“ 

Abläufe verbinden. 

Die Bagger können erst anrollen, wenn der Bebauungsplan rechtskräftig und der Bauantrag genehmigt ist, Materialien erst geliefert werden, wenn die Zufahrt zur Baustelle steht. Viele Rädchen greifen ineinander. Ein komplexes Zusammenspiel, bei dem nicht einfach ein Baustein auf den anderen gesetzt wird, sondern viele Entscheidungen parallel laufen. Hunderte größere und kleinere Detailfragen wollen geklärt sein, bevor aus den roten Klötzchen auf dem Bebauungsplan reale Gebäude werden. Bockermann Fritze begleitet kompetent den gesamten Prozess, von der Gebietsentwicklung bis zur  Fertigstellung.