Unternehmenskultur.
Von Mensch zu Mensch.

Aktuell sind rund 250 Mitarbeitende an den Standorten Enger, Bottrop, Potsdam, München und Frankfurt bei Bockermann Fritze beschäftigt. Die Unternehmensgruppe ist gerade in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Darüber haben wir mit Daniela Göhner, Geschäftsführerin und verantwortlich für das Personalmanagement, gesprochen.

Autorin: Eike Birck

Frau Göhner, was bedeutet das Wachstum für die Unternehmenskultur?

Es ist schon eine Herausforderung, allen Mitarbeitenden unsere Werte zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass diese auch präsent bleiben. Das ist kein Selbstläufer. Wir möchten die familiäre Atmosphäre, die unsere Unternehmen auszeichnet, aufrechterhalten. Deshalb müssen wir uns insbesondere auch um unsere neuen Kolleginnen und Kollegen kümmern und haben unseren Onboarding-Prozess weiter optimiert. Seit letztem Jahr führt unser Personal-Team mit den „Neuen“ bereits nach vier Wochen ein erstes Feedback-Gespräch. Diese dauerhafte Begleitung hat sich gut bewährt. Mit Blick auf künftigen Personalbedarf haben wir unsere Kooperationen mit Schulen weiter ausgebaut, um den Nachwuchskräften von morgen frühzeitig zu zeigen, wie wir hier bei BF ticken. Wir sind regelmäßig bei den Berufsfelderkundungen dabei. Viele junge Leute, die bei uns eine Ausbildung machen, haben uns also schon vorher kennengelernt.

Besteht bei dem stetigen Wachstum der Mitarbeitendenzahlen das Risiko, dass das Unternehmen zu einem anonymen Arbeitgeber wird?

Eine unserer großen Stärken und ein Faktor für unseren Erfolg ist, dass wir gerade kein anonymer Arbeitgeber sind, und wir tun viel dafür, dass das auch so bleibt. Wir sind aber eben auch eine sehr dynamische Unternehmensgruppe und entwickeln uns ständig weiter. Wichtig ist mir dabei, dass trotz aller Veränderungen das Herz von BF, die DNA, erhalten bleibt. Persönliche Beziehungen und Nähe zu den Mitarbeitenden bedeuten uns viel. Wir arbeiten mit vielen Bausteinen an der Mitarbeitendenbindung. In diesem Jahr lassen wir zum ersten Mal seit Corona unseren „Projekttag“ wiederaufleben, an dem Mitarbeitende aus allen Standorten in Enger zusammenkommen und ihre Projekte vorstellen. So lernt man die Kollegen besser kennen und sieht, welche Bandbreite an verschiedenen Themen wir bei BF bearbeiten. Außerdem arbeiten wir mit einer großen Projektgruppe an einer Neuauflage unseres Intranets, das als Kommunikationstool in Richtung Social Intranet geht. Hierüber können die Mitarbeitenden sich zum Beispiel zu privaten Sportgruppen verabreden, von denen es hier einige gibt. Das ist für mich ein gutes Indiz dafür, dass die Stimmung bei uns im Hause passt.

Wie ist es zu bewerkstelligen, dass die Bedürfnisse einzelner Mitarbeitenden wahrgenommen werden?

Bei unseren jährlichen Mitarbeitergesprächen fragen wir immer auch ein Stimmungsbild ab. Bei den Fragen: „Wie gerne arbeite ich bei BF?“ und „Wie bewerte ich die BF-Gruppe als Arbeitgeber?“ haben wir in diesem Jahr im Schnitt 4,5 von 5 Punkten erreicht. Auch wenn das ziemlich gut ist, bin ich damit noch nicht zufrieden. Ich möchte die volle Punktzahl! Das ist unser Anspruch hier bei BF. Wir wollen ein Top-Arbeitgeber sein, und zwar nicht nur auf dem Papier. Vor Kurzem haben wir zudem im Kontext von psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz eine anonyme Mitarbeitendenbefragung durchgeführt. Uns ist das Thema sehr wichtig und wir wollen auch unsere Führungskräfte dafür sensibilisieren. Hierzu planen wir derzeit ein Seminar mit Handlungsempfehlungen im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden. Wir möchten das Thema aus der Tabuzone herausholen. Apropos Führungskräfte: Ihre Rolle wird in einem wachsenden Unternehmen immer wichtiger. Sie sind es, die Tradition und Werte vorleben.

Nachgefragt:
Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit bei Bockermann Fritze?

Anja Pleitner

CAD-Technikerin bei Bockermann Fritze plan4buildING


„Im Laufe der Jahre bei BF haben sich viele gute Freundschaften mit den „alten“ Kollegen entwickelt. Diese Freundschaften überwinden sogar firmenübergreifend Hindernisse und schweißen uns noch stärker zusammen. Gerade in stressigen Phasen ist es wichtig, die Menschen um uns herum wahrzunehmen und respektvoll zu behandeln. Diese Verbundenheit wissen wir bei Bockermann Fritze sehr zu schätzen.“

Katharina Lintel

Kaufmännische Leiterin bei Bockermann Fritze DesignHaus


„An BF schätze ich schon seit meiner in 2006 begonnenen Ausbildung die freundschaftliche Atmosphäre, das vertrauensvolle Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten sowie den fairen Umgang mit unseren Kunden. Auch mit dem Wachstum des Unternehmens ist dieses positive Klima nicht verloren gegangen. Bockermann Fritze ist so über die Jahre zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.“

Gerhild Ruwe

Assistenz der Geschäftsleitung bei Bockermann Fritze IngenieurConsult

„Als ich 1994 bei BF anfing, hatte ich 15 Kolleginnen und Kollegen – mit Büroräumen in einem Wohnhaus. Im Laufe der Jahre hat sich diese Anzahl mehr als verzehnfacht. Dadurch haben sich Prozesse und Strukturen stetig geändert. Ein Wachstum, an dem ich bis heute mit Stolz und Freude beteiligt bin. Diese Verbindung zu BF mit ihren vielen Facetten und neuen zukunftsweisenden Ideen macht meinen Arbeitsalltag bunt und vielseitig.“