Liebe Leserinnen und Leser!
In dieser Ausgabe der bf|acto widmen wir uns dem Thema „Generationen“ und ich freue mich, Ihnen einen kleinen Vorgeschmack darauf geben zu können. Um dieses große Thema etwas einzuordnen, fange ich erst mal, wie meine Generation (Generation Y) das gerne macht, mit einem Zitat aus Wikipedia an: „Generation bezeichnet im soziokulturellen Verständnis eine große Gruppe von Personen, die als Altersgruppe in ihrer Gesellschaft oder aufgrund der gemeinsamen Prägung durch eine spezifische historische oder kulturelle Konstellation eine zeitbezogene Ähnlichkeit aufweist.“
Damit wird klar: Jeder von uns ist Teil einer Generation. Dabei kennen sicherlich viele von Ihnen den Begriff der „Babyboomer“ oder die „Millennials“, aber wenige die vereinzelt schon als „Generation Alpha“ benannte Generation 2010+. Für sie ist es selbstverständlich, sich in einer volldigitalen und vernetzten Gesellschaft zu bewegen, zu leben und später auch zu arbeiten. Nicht zuletzt die noch immer andauernde Corona-Pandemie hat uns teilweise unsere damaligen Grenzen im digitalen und vernetzten Arbeiten aufgezeigt. Die zuvor genannte Generation wird diese Herausforderungen nicht mehr haben und uns fragen: „Wie konntet ihr denn damals ohne?“
Darin liegt vielleicht auch schon ein entscheidender Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg, denn nur durch die generationsübergreifende Weitergabe von Wissen und Erfahrung, und zwar in beide Richtungen, wird man die Aufgaben der Zukunft sicher meistern. Gerade in der heutigen Zeit des massiven Fachkräftemangels kommt dem Austausch und dem Miteinander der Generationen eine enorme Bedeutung zu. Junge Leute wollen und müssen angeleitet werden und sollen ihre eigenen Ideen und neue Denkansätze einbringen. Das ist kein Selbstläufer und aus meiner Sicht geprägt von viel Vertrauen und gegenseitiger Akzeptanz. Ich beobachte dabei jeden Tag die unterschiedlichen Generationen bei Bockermann Fritze, wie sie gemeinsam arbeiten, Lösungen entwickeln oder auch manchmal um die beste Lösung streiten – und das meine ich im absolut positiven Sinne. Dabei müssen die Jüngeren verstehen, dass Erfahrung und Routine wertvoll sind, und die Älteren, dass es manchmal auch neue oder andere Wege zum Ziel geben kann. Also lautet unsere Aufgabe bei Bockermann Fritze: Generationen verbinden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Ihr
Henrik Doht